Was Partizipation erreichen kann – Offenes UX-Dresden-Event


Am 19. August 2025 lud die Regionalgruppe Dresden der German UPA zu einem besonderen Abend in das Wissenschaftsforum COSMO im Kulturpalast Dresden ein. Unter dem Titel „Was Partizipation erreichen kann“ kamen UX-Profis, Forschende und Interessierte zusammen, um über die Schnittstellen von Partizipation und User Experience (UX) zu diskutieren.

UX vs. Partizipation – Konflikt oder Chance?

In ihrem Impulsvortrag beleuchtete Katharina Hammel (TU Dresden) das Spannungsfeld zwischen UX und partizipativer Forschung. Während UX vor allem nutzerfreundliche Produkte entwickeln möchte, verfolgt partizipative Forschung das Ziel, Wissen zu schaffen und gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Beide Ansätze setzen auf Mitwirkung, unterscheiden sich jedoch in Methodik und Rollenverständnis. Der Vortrag regte zur Reflexion an: Wo endet Co-Creation – und wie viel Partizipation ist in UX möglich?

Zu den Folien:

Titelbild vom Vortrag: Was Partizipation erreichen kann

Einblick in die Methode „Photovoice“

Besonders praxisnah wurde es, als die partizipative Forschungsmethode Photovoice vorgestellt wurde. Sie ermöglicht es Menschen, ihre Lebensrealität fotografisch festzuhalten und sichtbar zu machen. Am Beispiel des Projekts Kraft-Copilot wurde deutlich, wie junge pflegende Angehörige ihre Perspektiven und Geschichten einbringen konnten – und wie daraus eine berührende Ausstellung entstand.

Zur den Folien:

Titelbild Vortrag: Was ist Photovoice?

Ausstellung „Unsichtbare Held:innen“

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, die Ausstellung „Unsichtbare Held:innen – Zwischen Alltag und Pflege“ zu besuchen. Vier junge Erwachsene, die ihre Angehörigen pflegen, teilen darin ihre Erfahrungen in Form von Fotografien und persönlichen Texten. Die Eindrücke aus der Ausstellung boten nicht nur emotionale Tiefe, sondern auch viel Stoff zum Nachdenken über Sichtbarkeit, Teilhabe und gesellschaftliche Gestaltung.

Austausch und Vernetzung

Der Abend klang in offener Atmosphäre mit Gesprächen und Networking aus. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über die vorgestellten Themen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

👉 Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, an das COSMO Wissenschaftsforum und an den mega, coolen Rahmen der Ausstellung “Unsichtbare Held:innen” für diesen inspirierenden Abend!

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